4. Januar 2026
Sonnenschein und Niesel wechseln sich ab, aber das stört uns nicht: die neue Unterkunft ist grandios. Direkt hinter dem Haus haben wir sogar unseren eigenen Regenbogen – was gemessen an den Regenmengen nur fair ist. Und in einem sonnigen Moment probieren wir auch den Pool aus – das 26 Grad warme Wasser ist ein echter Gewinn. Ansonsten ein sehr entspannter Sonntag, Louisa und Nicole schmökern sich fest, Gerald und Kilian hängen auf dem Sofa ab, die Waschmaschine läuft. Zwischendurch klingelt es, die Vermieterfamilie steht vor der Tür. Aber die Waschmaschine muss entgegen der Meldungen der Vormieter gar nicht repariert werden. Also gibt es noch einen Wandertipp (Später zeigt sich: Strecke gerade leider gesperrt), der Senior wirft einen betrübten Blick gen Himmel, alle hoffen, dass das Wetter bald besser wird – und weg sind sie wieder.







Am Nachmittag treibt die Reiseleitung nach einem Blick auf die Wetterapp die Truppe Richtung Ribeira Brava, da scheint angeblich die Sonne. Die Küstenstraßen sind inzwischen, wohl wegen Steinschlaggefahr, gesperrt. Also geht es durch ziemlich viele Tunnel nach Ribeira. Kaum kommen wir an, künden dunkle Wolken schon von festhängendem Regen, der es aber nicht bis zum Meer schafft. Und es gibt weitere Regenbogen, immerhin das. Auf den ersten Blick schreckt das Örtchen ab, auf den zweiten ist es ganz reizend. Noch ein sehr sehr großer Weihnachtsmarkt, mit großer Krippe und sehr viel Weihnachtsdeko im Ort, gerade wird die Bühne für den abendlichen Auftritt gerichtet. Wir schlemmen uns einmal durch die Stände – Kilian hat seine Leidenschaft für Knoblauchbrot plus Chorizo entdeckt – und gehen an den Strand, bis die Sonne wieder hinter die Wolken huscht.












Und dann geht es wieder zurück in unser kuscheliges Häuschen. Den Sonnenuntergang sehen wir leider wieder nicht – es regnet.