Dienstag, 30. Dezember 2025
Als wir aufwachen strahlt die Sonne und es fühlt sich nach Frühling an. Bis wir die Aussicht bewundert und geduscht haben, wieder in die Innenstadt gelaufen sind …. Ist es gut 10.30 Uhr. Wir stellen fest: Viele Menschen. Also viel zu viele Menschen, die vermutlich größtenteils auf den Kreuzfahrtschiffen übernachtet haben und jetzt die Stadt fluten. Die Cafés sind knallvoll, aber wir finden schließlich im The Studio noch ein Plätzchen. Sogar eine Mini-Krippe gibt es. Zwar dauert es ein bisschen, bis wir unseren Kaffee und die belegten Kichererbsenmehlfladen bekommen, aber es gibt auch viel zu sehen. Sieht man uns genauso an, dass wir Deutsche sind, wie die US-Amerikaner ein Leuchtschild über den Kopf zu tragen scheinen…?





In der Kathedrale laufen gerade Dreharbeiten zu einem wohl besonderen Gottesdienst an, da entsprechend gewandete Herren in Kluft unterwegs sind. In den historischen Markthallen ist es etwas anstrengend, Früchte betrachten zu wollen, da man sofort angesprochen wird. Und als wir überlegen, mit der Seilbahn in den höhergelegenen Stadtteil Monte zu fahren, stellen wir fest: Keine Chance, da stehen schon wieder viel zu viele Menschen an …








Die Sonne strahlt vom Himmel, wobei uns die Temperaturen von über 20 Grad etwas überfordern, ebenso wie die komplett überfüllten Gassen. Wir laufen am Meer entlang zum Forte de Sao Tiago, hier sonnen sich die Portugiesen auf den Steinen oder gehen direkt schwimmen. Zurück im Palmenschatten holen wir schnell Getränke aus einem kleinen Spar, neben uns spielen Senioren Karten. Am noch geschlossenen Jahrmarkt vorbei ab nach Hause – irgendwie steckt uns die Grippe doch noch in den Knochen.



Nach einer ausgedehnten Pause ziehen wir wieder los, erstmal in einen großen Supermarkt, Frühstück für die nächsten zwei Tage kaufen. Der Wetterbericht verspricht leider wieder warmen Regen und davon viel. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang und einer wunderschönen Abendstimmung sind wir bei den Kreuzfahrtschiffen, von denen zwei wieder ablegen. Danach suchen wir wieder nach einer kleinen Einkehr – und werden erneut fündig! Kilian findet eine Gasse mit mehreren kleinen Restaurants und Bars, im Regioes House, einer Wine Bar, gibt es nicht nur guten Wein, sondern auch feine Tapas, wenn auch eher auf der Fleisch-Käse-Seite (das werden zwei gemüsefreie Wochen, wie es scheint…). Und es gibt viel zu sehen, das offensichtlich ein Profifotograf die Chefin bei der Zubereitung der Speisen ablichtet und irgendwann sogar ihr Mann dazu kommt, um beim Spülen zu helfen.












