Dienstag, 13. Oktober 2026

Wir sind bereit zum Aufbruch nach Bruneck, als wir zum Glück noch einmal schauen, wann das Messner-Museum Ruhetag hat. Danach schnüren wir die Wanderschuhe und fahren 20 Minuten Richtung Altfasstal, das ist quasi das Nachbartal von unserem. Dabei kommen wir durch Meransen, ein Bergdorf mit sagenhaftem Blick ins Tal, allerdings ist die Bebauung mit großen Hotels doch etwas dicht. Dafür gibt es eine sehr große Alpaka-Herde und wir begegnen auf der Straße auch direkt einer Tour.
Wir parken am Altfasstal-Parkplatz, Tagespreis 6 Euro, aber da ist erstaunlicherweise ein sauberes Klo inklusive. Unser Ziel ist die Wieserhütte, auf die Louisa bei Recherchen zum Urlaub gestoßen war. Die Wanderung geht zwei Stunden lang durch ein ausgesprochen idyllisches Tal, mit dem einzigen Schönheitsfehler, dass man durchgehen auf einem Fahrweg unterwegs ist. 5 Kilometer einfache Strecke, 250 Meter Höhenunterschied. Die meisten Kühe sind schon im Tal, aber hier sehen wir noch Schafe, Pferde und ein paar verbliebene Rindviecher.






Nach der Idylle erreicht man einen durchaus beeindruckenden Talschluss mit besagter Wieserhütte, unterwegs wären noch zwei weitere Einkehren gewesen. Es gibt Kaiserschmarrn, Spiegeleier und die lokale Spezialität Graukäse. Gerald und Kilian wollten erst noch zum Großen Seefeldsee, was weitere 500 Höhenmeter bedeutet hätte, aber dafür waren wir zu spät dran. Dafür nehmen die beiden für den Rückweg den Jägersteig, Nicole und Louisa gehen zügig auf dem Fahrweg zurück – geht jetzt ja durchgehend bergab.









Noch ein kleiner Einkauf in Mühlbach und wir sind zurück in unserer Hütte. Ein weiterer gemütlicher Abend.
PS: Skurille Nachrichten im Radio, wie immer in Südtirol. Ein Bauernhof mit 3000 Hühnern ist auf dem Ritten dramatisch abgebrannt, aber von dem Landwirt fehlt jede Spur, er ist auch definitiv nicht im Feuer umgekommen. „Gute Nachrichten für eine Witwe“: Nachdem ihr Mann abgestürzt war, wurde jetzt immerhin der kleine Hund lebendig gefunden.